Exkursion auf die Schwäbischen Alb
vom 14. bis 16. Juni 2007

Im Land der 10 Tausender


< Von E. Gerdes

Dieser Bericht soll einen knappen Überblick über mögliche Fundstellen im Zollern-Albkreis geben.

Da es nur wenige Steinbrüche gibt, ist man auf temporäre Baustellen oder Erddeponien angewiesen, die sich jederzeit rasch ändern können.

Nun die einzelnen Fundpunkte:

Wellendingen (Erddeponie)

 

Die Fundmöglichkeiten am 14.05.07 waren gut.

 

Gosheim (Erddeponie)

Die Fundmöglichkeiten waren bei unserem Besuch am 14.05.07 nicht besonders gut, da der kleine Bruch zur Zeit verfüllt wird und auf der Deponie kein Material lag. Es kommt aber darauf an, ob in nächster Zeit wieder Erdaushub angeliefert wird, so dass sich die Fundsituation durchaus wieder ändern kann.


Bubsheim ( Erddeponie)

Die Fundmöglichkeiten waren gut, nur hat es leider am 15.06.07 sehr stark geregnet, so daß der Boden sehr aufgeweicht war.

 

Schömberg (Erddeponie)

Die Fundsituation war sehr gut, da jede Menge Schiefer auf der Halde lag. Wir konnten schöne Platten mit Ammoniten bergen.



Dotternhausen (Ölschiefergrube und Museum)

Am 15.6.2007 hatten wir die Möglichkeit, in einem Schieferbruch der Firma Holcim bei Dotternhausen nach Fossilien des Lias epsilon zu suchen. Nach einer kurzen Einführung über die Ölschiefergrube und einem Rundgang durchs Museum des Werksforums, ging es bei Regen durch viel Matsch und einem sehr langen Fußweg zur gerade gesprengten Wand zum Fossilien sammeln. Ammoniten mit einem Durchmesser von 20 bis 25 cm waren keine Seltenheit. Leider konnten wir nicht soviel tragen und konnten nur die schönsten Stücke mitnehmen.

Hier nun einzelne Funde:

 

Ammonitenplatten von Dotternhausen:

 

 

Ctenostreon pectiniformis von Gosheim:

Gryphaea arcuata von Wellendingen:

Kalksinter von Schömberg:

Gryphaea von Wellendingen:

Muscheln von Gosheim:

Loboidothyris von Gosheim: